Um etwa halb ein Uhr am Morgen des 10. Januar 2011 wurde die Feuerwehr Brugg per Konferenzgespräch zur Nachbarhilfe für den Brand einer Scheune in Veltheim aufgeboten. Aufgrund technischer Probleme bei der Alarmierung war es zunächst unklar, was für Mittel effektiv benötigt werden. Um die Hilfeleistung nicht zu verzögern, wurde das Dispositiv "Brand mittel" aufgeboten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das eine Ökonomiegebäude bereits in Vollbrand. Aufgrund des Windes war die nebenan stehende Scheune akut gefährdet. Die anfangs knappen Löschmittel wurden deshalb prioritär zum Halten dieser Scheune verwendet. Bis der Wassertranstransport vom Reservoir Auenstein her stand, wurde mit mehreren Tanklöschfahrzeugen Wasser von Veltheim herangeschafft. Die Löscharbeiten gestalteten sich als mühselig, da die Futterballen einzeln auseinandergenommen werden mussten. Ein "Manitu" mit Greifer leistete hier gute Dienste.
Zu schaffen machte auch immer wieder der Wind, der die Brandgase entlang des Bodens verteilte und den Schadenplatz "einnebelte".
Die Brugger Hilfeleistung bestand aus der Drehleiter, um die Situation von oben zu beurteilen, einem TLF für Wassertransport, sowie dem Atemschutzfahrzeug inklusive Atemschutzpersonal.
Insgesamt waren die Feuerwehren Schenkenbergertal, Rupperswil-Auenstein, Hunzenschwil-Schafisheim und Brugg mit 133 AdF und 18 Fahrzeugen beteiligt. Der Brugger Einsatz dauerte rund sechs Stunden. (rle)



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