Am 2. Oktober 2008 kurz vor sieben Uhr abends bemerkten die Bewohner eines Hauses an der Langmattstrasse in Brugg, dass Rauch aus den Fensters eines Kellers dringt und alarmierten die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle Bewohner ausserhalb des Hauses.
Das Rekognoszieren zeigte, dass hinter der geschlossenen Kellertüre eine starke Rauchbildung war, aber es war keine Wärmeentwicklung feststellbar. Um Rauchschaden im Wohnbereich zu vermeiden, wurden alle Türen im Haus sofort geschlossen.
Vor dem Gebäudeeingang wurde ein Lüfter gestellt, um in der Wohnung einen Überdruck zu erzeugen. Anschliessend betrat ein Atemschutztrupp den Keller, worauf wegen des erzeugten Überdrucks sofort kräftiger Rauch aus den offenen Kellerfenstern entwich. Es zeigte sich nun schnell, dass ein defekter Tiefkühler der Auslöser des Brandes war. Durch Ziehen des Netzsteckers konnte der Brand ohne Abgabe von Wasser beendet werden.
Mit der Wärmebildkamera wurde Kontrolliert, dass keine Wärmequellen mehr vorhanden sind. Das Lüften wurde noch rund 30 Minuten fortgesetzt, bis die Sauerstoff- und Kohlenmonoxidwerte im Keller im normalen respektive ungefährlichen Bereich waren. Nun konnten auch die Vertreter der Polizei die Situation begutachten.
Von der Feuerwehr Brugg waren 35 Personen anderthalb Stunden im Einsatz. (rle)












