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Brand in Kieswerk

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Mit Schweissbrennern wurden im Kieswerk der Firma Hunziker Abbrucharbeiten vorgenommen. Dabei entzündeten sich Förderbänder aus Gummi.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine grosse schwarze Rauchsäule bei einem rund 20m hohen Betongebäude zu sehen. Unverzüglich wurde die gesamte Feuerwehr nachalarmiert.
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Einer der Bauarbeiter war vom Rauch eingeschlossen und musste mit der Drehleiter über ein Fenster gerettet werden. Er musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.

Aufgrund der starken Rauch- und Russentwicklung veranlasste der Einsatzleiter, die Bevölkerung via Radio zu informieren, um die Fenster zu schliessen.
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Anhand von Meldungen von Arbeitern befanden sich mehrere Gasflaschen mit Azetylen, Propan und Sauerstoff im brennenden Gebäude. Da sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr im Gebäude aufhielten, wurde vorerst auf einen Innenangriff verzichtet, um die Einsatzkräfte nicht unnötig zu gefährden. Statt dessen wurde der Brand mit Wasserwerfern ab TLF und DLK durch Fenster bekämpft.

Für die Wasserversorgung wurde zu diesem Zweck eine doppelte Transportleitung ab einem Hydrant nahe des Reservoirs Galgenhübel gelegt. Insgesamt wurden rund 1000 Meter Schlauch verlegt.

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Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle. Nach dem Einsatz des Hochleistungslüfters rückte anschliessend ein Atemschutztrupp vor, um zu rekognoszieren und letzte Brandnester abzulöschen.

Aufgrund des vielen verwendeten Schlauches und der vom Russ stark verschmutzten Einsatzkräfte und -mittel waren umfangreiche Retablierungsarbeiten nötig. (rle)


Stand: 13.09.2009 - 16:59 - © Feuerwehr Brugg
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