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Einsatzübung im Baregg-Tunnel

Vor der Revision der letzten Röhre des Baregg-Autobahntunnels hatten die Feuerwehren die einmalige Gelegenheit, eine gross angelegte Übung im Tunnel zu organisieren. Die Chance wurde ausgenützt: während rund einer Woche fanden jeden Abend in der Röhre Übungen statt, an denen alle Stützpunktfeuerwehren des Kantons Aargau sowie einige auswärtige Feuerwehren beteiligt waren.

Bild: Atemschutz Aufgrund der Einsatztiefe im Tunnel (mehrere 100 Meter) wurden ausschliesslich Langzeit- Atemschutzgeräte eingesetzt.

Der Einsatzleitung stellte sich die folgende Situation: Brand im Tunnel. Die genaue Situation ist unbekannt. Man weiss nicht, ob und wieviele Personen und Fahrzeuge sich im Tunnel befinden. So blieb nichts anderes übrig, als mit Atemschutztrupps die Situation nach und nach zu erkunden.

Bild: Rauch im Tunnel Gleich zu Beginn wurden die Feuerwehrleute gefordert, flüchteten doch viele Fahrzeuginsassen aus dem Tunnel und blockierten die Einsatzkräfte.

Das nebenstehende Bild ist kurz vor dem Übungsbeginn aufgenommen worden. Man sieht deutlich, wie sich der Rauch in der Röhre von der Decke her nach unten ausdehnt. Als die ersten Atemschutztrupps in den Tunnel eindrangen, war deutlich weniger zu erkennen: die Sichtweite lag bei rund 50cm.

Bild: Kontrollposten Die genaue Übersicht, welche Atemschutztrupps momentan wo sind und die Kontrolle, wer den Tunnel betritt bzw. verlässt war wesentlich.

Jeder der Geräteträger war am Ende der Übung durchschnittlich 90 Minuten im Einsatz. Eine gute körperliche Verfassung war notwendig.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Übungen dieser Art enorm aufschlussreich für die Einsatzkräfte sind, lassen sich doch Erfahrungen sammeln, wie sie sonst nur in der Theorie vermittelt werden können.

An dieser Stelle sei der Stützpunktfeuerwehr Baden ganz herzlich für den immensen Aufwand gedankt, den sie betreiben musste, um diese Übungen so hervorragend zu organisieren.



Stand: 01.01.2011 - 13:12 - © Feuerwehr Brugg