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JFW Wettkampf InterlakenDieses Jahr fand der schweizerische Jugendfeuerwehrwettkampf und die Ausscheidung für den Internationalen Wettkampf (CTIF) in Interlaken statt. Da es letztes Jahr so viel Spass machte, wollten wir auch dieses Jahr wieder mit dabei sein. Obwohl wir nicht wussten was beim CTIF auf uns zu kommen würde, haben wir uns auch dafür angemeldet.Am Freitag Nachmittag fuhren wir mit dem PTF1 und PTF2 los in Richtung Bern. Die Stimmung war toll und die Mädchen versuchten sogar ein Feuerwehrlied zu komponieren. Doch plötzlich hatten wir andere Sorgen als nicht reimende Texte: das PTF2 fing an zu holpern und mit den Hinterrädern auszuschlagen. Zum Glück war die Raststätte Grauholz in der Nähe. Auf dem Rastplatz stellten wir fest, dass der Pneu kurz vor dem zerplatzen und der Stossdämpfer kaputt war. Ohjeh, was nun? Wir entschieden uns das Auto stehen zu lassen und mit dem PTF1 weiterzufahren. In Wilderswil bei Interlaken bezogen wir unsere Unterkunft, assen Z'nacht und gingen dann zum Wettkampfgelände, um herauszufinden, was am CTIF so kommt. Nach einer kurzen Nacht begaben wir uns wieder zum stillgelegten Flugplatz Interlaken an den Start vom CTIF. Um 9 Uhr war der technische Teil mit Schläuche verlegen ohne Verdrehungen, Knoten binden und Wasser spritzen. Der zweite Teil, um 11 Uhr, war ein Stafettenlauf über 400m. Fürs erste Mal und ohne Ahnung waren wir super! Dann kam das lange Warten an der Sonne bei heissen Temperaturen, denn wir waren erst um 17:15 Uhr dran bei der Schweizermeisterschaft. Die Zeit wurde genutzt um den anderen zuzuschauen und unsere Strategie zu verbessern. Bald wurde es uns aber langweilig zu warten und wir hofften dass es nicht mehr all zu lange geht, bis wir an der Reihe waren. Und dann war der Startschuss da! Schnell rüsteten wir uns mit Material aus und standen auf die Ski: links, rechts, links und bloss im Takt bleiben! Schläuche verlegen, durch den Schaum, unter den Stangen durch, Bälle von den Pilonen spritzen, durch offengespritzte Türen zu den Rettungsbrettern und Bahren, durch den Hindernisparcour, Rettung ausführen, Fragen beantworten, zurück zum Aufräumen, in Reih und Glied stehen - stopp! Yeahh, uff, geschafft! Wir lagen gut in der Zeit, tja, aber es gab fehler, und die gaben Zeitzuschlag. Wir sind 14. geworden (von 20) und damit am nächsten Tag nicht mehr im Rennen. Der Sonntag galt wieder dem Warten auf die Rangverkündigung, zuschauen und anfeuern. Kurz vor der Rangverkündigung zeigten die Schutzhunde, was sie alles können. Das war beeindruckend. Müde, zufrieden und braungebrannt fuhren wir nach Hause. Dieses mal ohne Pannen. Besten Dank an alle Helfer für ihren Einsatz, die unser liegen gebliebenes Auto und uns wieder nach Hause brachten. Das Ganze noch in Bildern:
Stand: 01.01.2011 - 13:12 - © Feuerwehr Brugg
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