Als die Feuerwehr Brugg am späten Abend des 13. Mai 2010 zu einer "Technischen Hilfeleistung" alarmiert wurde, hatten einige Feuerwehrangehörige ein Déjà-vu-Erlebnis. Ihnen zeigte sich fast die gleiche Situation wie beim Einsatz vom November des Vorjahres.
Wieder überstieg ein Jugendlicher eine Absperrung und stürzte in der Folge rund 10 bis 15 Meter in die Aareschlucht, wo er verletzt liegen blieb. Es ereignete sich auf der gleichen Höhe der Aare wie damals, diesmal jedoch beim gegenüberliegenden Ufer, Seite Baslerstrasse.
Unterschiedlich war fast nur, dass diesmal das Gelände noch schwieriger zu begehen und die Distanz für die Rettung grösser war.
Polizei und Rettungsdienst waren bereits beim Verletzten, als die Feuerwehr den Einsatz startete. Von oben wurde eine Handschiebeleiter in die Nähe des Verletzten heruntergelassen. Beim Leiterkopf machten sich mehrere Feuerwehrleute bereit, um sowohl den Patient wie auch die unten arbeitenden Einsatzkräfte zu sichern und nach oben zu ziehen.













