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Personenrettung nach Sturz in Aareschlucht

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Rot markiert die Absturzstelle

Aus nicht näher bekannten Gründen stürzte am Dienstagabend 3.11.2009 kurz vor Mitternacht ein junger Mann beim Hallwylerschulhaus rund 6 Meter in die Aareschlucht, wo er verletzt liegen blieb. Seine Hilfeschreie wurden auf der gegenüberliegenden Flussseite gehört und daraufhin der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert.

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Sicht von oben herab

Der Zugang zum Verunfallten war nur durch einen längeren Umweg über steiles unwegsames Gelände möglich und wurde durch Dunkelheit, Regen und das rutschige nasse Laub stark erschwert. Um den Verletzten abtransportieren zu können, wurde die Feuerwehr Brugg alarmiert.

Schnell war klar, dass ein Transport im rutschigen und steilen Gelände nicht sinnvoll durchgeführt werden kann, da weder Helfer noch der Verletzte ausreichend gesichert werden können. Aus diesem Grund entschloss sich der Einsatzleiter, die Rettung vertikal mittels Rettungsschlitten durchzuführen.

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Situation unten

Zu diesem Zweck wurde ein passender Ort gesucht, wo vom Fussweg, der oberhalb der Absturzstelle verläuft, eine Handschiebeleiter und ein Rettungsschlitten hinabgelassen werden konnte.

Als die Leiter fixiert war, verblieb zwischen Leiterkopf und dem Geländer des Fussweges noch eine Lücke von rund 2 Metern in gefährlichem Gelände. Zwei mit Seilen gesicherte Personen hatten die Aufgabe, den Rettungsschlitten in diesem Bereich zu transportieren.

Als alles bereit war, wurde der zwischenzeitlich vom Rettungsdienst betreute Verunfallte auf den Schlitten gepackt und mit zwei Teams nach oben gezogen.

Dreissig Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr konnte der Verletzte auf dem Schulhausplatz dem Rettungsdienst übergeben werden. Insgesamt waren 17 Feuerwehrangehörige während rund einer Stunde im Einsatz.

Leider sind vom Einsatz keine Bilder vorhanden. Die hier gezeigten Bilder wurden nachträglich erstellt.  (rle)



Stand: 06.11.2009 - 18:17 - © Feuerwehr Brugg
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