| Unsere diesjährige Reise führte uns wieder einmal in Richtung Süden, genauer gesagt ins Piemont. Nachdem am Freitagabend im Tessin Schlammlawinen die Autobahn verschüttet hatten, mussten wir bereits befürchten, dass die Fahrt etwas länger dauern würde. Doch wir hatten Glück: am Samstag war das meiste bereits weggeräumt.
Der Mittag stand ganz im Zeichen des Reises: Nach der Besichtigung eines Gutes, das Reis anbaut und verarbeitet, folgte ein Mittagessen mit mehreren Gängen. Die Besonderheit: jeder Gang war eine andere Art Risotto.
Anschliessend ging es weiter nach Alba, ins Herzen des Barolo-Gebietes, wo es Gelegenheit gab, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Das mehrgängige, hervorragende Abendessen mit ebensolchem Wein bleibt ebenso in Erinnerung wie einige verschlafene Gesichter am nächsten Morgen.
Der Sonntag startete mit einer Fahrt durch die Gegend rund um Alba. Beeindruckend war die Fernsicht, die bis an die Alpen reichte. Es folgte ein Besuch auf dem Weingut "Pier", wo wir Gelegenheit hatten, mehrere dort produzierte Weine von Barbera d'Alba bis Barbaresco und Süsswein zu probieren. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass auch hier jeder Wein von einem Gang begleitet wurde...
Einen herzlichen Dank gebührt Bruno Huber für die Organisation dieser herrlichen Reise!
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