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Rettungskorpreise 2006

Die Korpsreise vom 23. September 2006 führte uns in die Nähe von Biel, genauer gesagt, nach Vauffelins, wo sich das Dynamic Test Center (DTC)  befindet. Dieses Center bietet vielfältige Dienstleistungen wie Prüfungen und Messungen im Bereich Fahrzeugsicherheit an. Unter Anderem führen sie auch Crash-Tests durch.

Raphael Murri, Leiter des Bereiches "Passive Sicherheit" am DTC, erläuterte uns in einem spannenden Referat Details über die Tests und Tätigkeiten am DTC. Anschliessend hatten wir die einmalige Gelegenheit, einem Crash-Test live beiwohnen zu können. In den folgenden Bildern ist dokumentiert, was sich abspielte.

Auf einer Beschleunigungsstrecke wird das eine Fahrzeug, ein Renault, vom Motor eines Panzer 61 gezogen und auf die Endgeschwindigkeit beschleunigt. Am hinteren Ende der Strecke ist das "Ziel" erkennbar, ein Opel Vectra.
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Renault Beschleunigungsstrecke Das "Ziel"
In den folgenden Bildern sind der Aufprall und die Fahrzeuge in ihrer Endlage ersichtlich. Der Aufprall fand mit 120 km/h statt (bei den Normtests wird übrigens sonst "nur" eine Geschwindigkeit von rund 55 km/h verwendet)
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Crash mit 120 km/h

Der mit einer Hochgeschwindigkeitskamera erstellte Film kann heruntergeladen werden (10 MB).
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Nach diesem Test machten wir noch einen Rundgang durch die gesamte Testanlage. Neben vielem anderen sahen wir Test-Dummies. Ein Dummy kostet ohne Sensorausrüstung übrigens rund 120'000 Franken und ihre Lebenserwartung kann je nach Test kurz sein...

Ebenfalls staunen mussten wir im Museum, wo die berühmten Solarfahrzeuge der verschiedenen "Spirit-of-Biel"-Generationen zu bewundern sind.

Anschliessend an den Crash-Test ging es weiter nach Schafis, wo wir verschiedene Weine von Johannes Louis degustieren konnten. Der Rebensaft regte die Magensäfte an, und so konnten wir das anschliessende Mittagessen in vollen Zügen geniessen.

Das Plaudern am Mittagstisch erwies sich als so gemütlich, dass der anschliessend geplante Zwischenhalt in Biel zugunsten längerem Sitzenbleiben kurzerhand gestrichen wurde.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die von Fritz Eichenberger hervorragend organisierte Reise! (rle)


Stand: 13.09.2009 - 16:59 - © Feuerwehr Brugg
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