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Ripplifrass 2001

Am 13. Januar 2001 fand die 137. Rechnungsablage des Rettungskorps für das Jahr 2000 statt. Als Ort der Generalversammlung wurde erstmals das Salzhaus gewählt. Gäste waren der vollständig vertretene Stadtrat, sowie Vertreter von diversen Behörden und der Presse. Ganz besonders sei hier noch die Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Rottweil erwähnt.

Anschliessend an das Traditionsmenu Rippli und Kraut wurden die einzelnen Geschäfte unter Leitung des Korpschefs Vali Meier behandelt. Am meisten Interesse erhielt zweifellos das Traktandum 11, galt es doch hier den bisherigen Kommandanten Max Kuhn zu verabschieden und seinen Nachfolger Marcel Biland in die Pflicht zu nehmen.

Max Kuhn stellte seine Fähigkeiten während 23 Jahren der Feuerwehr Brugg zur Verfügung, davon die letzten acht Jahre als Kommandant. Mit grosser Fachkompetenz und viel Elan bewältigte er die enorme Arbeit, die sein Amt mit sich bringt, was die versammelte Gesellschaft schliesslich mit Standing Ovations verdankte.

Max Kuhn leistete während seiner Diensttätigkeit gemäss Statistik 999 Einsätze. So war es naheliegend, dass er noch zu einem letzten Einsatz "ausrücken" musste, um das Tausend voll zu bringen. Er musste auch beweisen, dass er eine Chemiehavarie meistern kann, was er (als ehemaliger Oel-/Chemiewehrchef) auch problemlos bewerkstelligte.

P1140510.jpg Nachdem Max das Leck im oberen Fass mittels seinem "Persönlichen Leckdichtset" (Kaugummi) erfolgreich abgedichtet hat, neutralisiert er die entstandene saure Lösung mit Natriumbicarbonat.
Anschliessend der an die Generalversammlung fand der traditionelle "Dritte Teil" statt. Dieser ist jeweils ein Jahresrückblick der besonderen Art, bei dem "Pech, Pleiten und Pannen" des vergangenen Jahres auf humoristische Art noch einmal aufgewärmt werden.


Stand: 01.01.2011 - 13:12 - © Feuerwehr Brugg