Am frühen Morgen des 7. Februar 2007 geriet ein PW-Lenker auf der Zurzacherstrasse von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Hydranten. Dieser wurde dabei so stark beschädigt, dass trotz Sollbruchstelle das Wasser in einem kräftigen Strahl entwich.
Die zum Unfall gerufene Polizei alarmierte schliesslich die Feuerwehr, weil sie bemerkte, dass das auslaufende Wasser in geöffnete Fenster der Metallbaufirma Delfosse eindrang, welche sich am Hang unterhalb der Strasse befindet.
Beim Eintreffen der Feuerwehr schoss das Wasser nach wie vor aus dem Hydranten. Der Pikettdienst der Industriellen Betriebe Brugg versuchte den Hydranten zu schliessen, was ihm aber erst nach rund einer Stunde gelang.
Die Halle der Firma Delfosse war auf der ganzen Grundfläche (rund 600 m2) mit rund 10cm Wasser gefüllt. Weitere Liegenschaften waren nicht betroffen. Beim Öffnen der Hallentore lief ein Teil des Wassers zu einem grossen Teil von selbst ab. Das ablaufende Wasser musste jedoch kanalisiert werden, um zu verhindern, dass es in angrenzende Gebäude lief.
Nachdem der Hydrant abgestellt war, wurde das restliche Wasser mit Wassersaugern und -schabern aus der Halle entfernt.
Da im steilen Hang zwischen der Firma Delfosse und der Strasse Erdreich verschoben wurde, kam zuerst der Verdacht auf, dass der Hang ins Rutschen gekommen sei. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies durch den kräftigen Wasserstrahl ausgewaschen wurde.
Insgesamt waren 8 Angehörige der Feuerwehr Brugg während 3 Stunden im Einsatz. (rle)