Logo FW Brugg
IMG_2459-165.jpg


  RSS RSS - Was ist RSS?
Drucken Suche

Wassertransport in der Brugger Altstatt

Bild: LWP Die Sanierung der Werkleitungen im Gebiet Altstadt hatte zur Folge, dass die Löschwasserreserve (Löschwasserbecken) beim "Erdbeeribrunnen" aufgehoben wurde. Um einem Löscheinsatz bei einem Grossereignis gerecht zu werden, wurden verschiedene Möglichkeiten überprüft.

Man kam zum Schluss, dass die Variante 110 (d.h. Wassertransport über 110 mm Schläuche) die kostengünstigste und effizienteste ist, zumal die Feuerwehr Brugg bereits eine Löschwasserpumpe 83 besitzt und diese gut 4000 l/min fördert. Als Wasserbezugsort gilt die Aare.

Der Abrollbehälter (AB Schlauch) mit 1000 m 110-er Schlauch und dem entsprechenden Zubehör gehört ebenfalls in dieses Konzept.

Die Fakten:

Bei einem Grossereignis in der Altstadt Bild: AB LWP wird die Löschwasserpumpe beim Fischerkopf (unterhalb Jugendhaus) gestellt und von dort eine 110-er Leitung Bild: Fischerkopf über die Schulthessallee / Hauptstrasse bis zum "Erdbeeribrunnen" oder andere geeignete Orte verlegt. Die 110 er Schläuche werden direkt ab dem AB Schlauch verlegt.

Dieses Einsatzkonzept wurde am Samstag 26.06.04 überprüft.

Maschinistenchef-Stv. Thomas Jenni hatte die Übung organisiert und als Übungsleiter begleitet. Die Übung galt vor allem für die Maschinisten, die mit den Fahrzeugen diesen Wassertransport aufbauen müssen, sind doch einige Engnisse und Höhen, Kanten und Ecken zu berücksichtigen.

Daten und Zeiten zum Aufbau:

Bild: AB Schlauch
Schlauchlänge: 420 m
Schieber 110: 2
Schlauchbrücken: 2
Bau der Leitung: 20 min
Pumpzeit: 2 min 47 s (Fischerkopf-Erdbeeribrunnen)
Bild: Ausgleichsbecken
Luftzeit: 30 s
Dauerbetrieb: 15 min
Druckabgabe LWP 11 bar (= ca. 4000 l/min)
Wasserwerfer: 8.5 bar (= ca. 3300 l/min)

Fazit:

Die Bauzeit für die Leitung bis zur ersten Wasserabgabe am Wasserwerfer: 28 min. Bild: Wasserwerfer

Nach einem feinen Znüni - durch die Jugendfeuerwehr organisiert und verteilt - , wurde die ganze Strecke begangen und auf Spezielles aufmerksam gemacht,

Retablierungszeit des ganzen Transportes: 1 Stunde 10 min.

An dieser Stelle recht herzlichen Dank für die Übungsorgansiation an Thomas Jenni und der Jugendfeuerwehr für den Znüni und an alle Maschinisten der Feuerwehr Brugg für die tolle Arbeit.

Stephan Schönenberger, Chef Maschinisten



Stand: 01.01.2011 - 13:12 - © Feuerwehr Brugg