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Rettungskorpsreise 2010

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Die diesjährige Korpsreise führte uns nach "Bärn" und ins "Emmitau". Da Petrus halt doch ein echter Brugger ist, hat er uns für diesen Tag schönes Wetter beschert.

Pünktlich um 7:15h haben sich 21 unternehmungslustige Kameraden/in beim Feuerwehrmagazin am Stahlrain getroffen. Keiner hatte verschlafen! Die Fahrt mit dem Eurobus führte uns zunächst nach Wiedlisbach. Das wunderschöne Städtchen wurde zusätzlich durch einen Markt geschmückt und einige unter uns konnten bereits erste Einkäufe tätigen. Ziel des Halts waren aber Kaffee und Gipfeli – das eine heiss und das andere noch warm vom Backofen. Mmmmh….

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Der Weg führte uns dann nach Bern ins Wankdorf beziehungsweise zu einer Besichtigung des "Stade de Suisse".  Der neue Komplex ist mit Tiefgaragen, Einkaufszentrum, Restaurants und dem Annexgebäude „Solitaire“ für Schulen, Büro und Wohnungen weit mehr als einfach ein Fussballstadion. Wer hat gewusst, dass auf dem Stadiondach die grösste Elektrovoltaik-Anlage der Schweiz installiert ist, mit einer Leistung von 1.3 Megawatt? Der Baukomplex wird mit Ankerpfählen im Untergrund festgehalten, damit das wasserdichte Betonfundament nicht wie ein Boot vom Grundwasser hochgetrieben wird. Für die Betonarmierung wurde 1.5 mal soviel Eisen eingebaut, wie im Eifelturm in Paris verwendet ist. Die Technik ist schlicht ergreifend beeindruckend! Die Besichtigung führte uns vom "La tour du soleil" über eindrückliche Firmen- und VIP-Lounges und weiter über die Zuschauertribüne hinunter bis zur Betreuerbank und dem berühmten Kunstrasen. Weiter ging es dann in den Garderobenbereich. Dort konnten wir uns auf die Plätze setzen, wo schon namhafte Fussballpersönlichkeiten gesessen haben.

Im Stadionrestaurant genossen wir ein ausgezeichnetes und gediegenes Mittagessen. Den Raum teilten wir mit der Superleague-Mannschaft der Young Boys, welche ihr Mittagessen ebenfalls dort einnahm.

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Am Nachmittag ging es dann weiter ins Emmental nach Ramsei. Dort wo "s’Ramseiers wäi go grase" und Apfelmost produziert wird, gibt es auch "Hornussen".  Wir wurden vom 73-jährigen "Fredu", dem Zuständigen für die Junghornusser, mit Leib und Seele in die Kunst des Abschlags eingeführt. „Küdu“ war zum einsammeln der Hornusse abkommandiert – oder war das für ihn ein Ausnüchterungsprogramm? Die Teilnehmenden konnten sich dann alle selbst mit dem Abschlag versuchen. Die einen haben mehr Land- und Sachschaden angerichtet und sich in kunstvollen Körperbewegungen geübt. Andere haben aber getroffen und durchaus die 30m-Linie erreicht. Der angekündigte Muskelkater beschränkt sich aber wohl eher auf die Lachmuskeln. Das ganze war sehr amüsant und wir haben selten so gelacht.

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Nach dieser körperlichen Arbeit wurden wir nach Sumiswald ins Restaurant Kreuz chauffiert. In diesem wunderschönen und ehrwürdigen Haus, wo seinerzeit die Gotthelfverfilmungen stattgefunden haben, wurden wir mit einem reichhaltigen Zobigessen verwöhnt.

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Um 20 Uhr kehrten wir nach Rückfahrt via Huttwil und das luzernische Wilisau  alle wohlbehalten zurück. An das Erlebte und die Gastfreundschaft der Berner werden wir uns noch lange erinnern. Herzlichen Dank an Fritz Eichenberger für die Organisation.

Zum Abschied waren sich alle einig, dass wir uns auf die Korpsreise im nächsten Jahr freuen und alle dazu aufmuntern wollen, ebenfalls daran teilzunehmen.


19. September 2010
Rettungskorps Brugg
Serge Läderach
Korpschef



Stand: 15.05.2011 - 14:02 - © Feuerwehr Brugg