Aufgrund der Dämpfe wurde ein Person bei Revisionsarbeiten in einem Heizöltank bewusstlos und musste unter Atemschutz gerettet werden.

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"> FW Brugg: Bewusstlose Person in Heizöltank

Bewusstlose Person in Heizöltank

Aufgrund der Dämpfe wurde ein Person bei Revisionsarbeiten in einem Heizöltank bewusstlos und musste unter Atemschutz gerettet werden.

(12. August 2013)

Am Montag Nachmittag, dem 12.August 2013 um 13:07 Uhr, erreichte uns die Alarmmeldung "Brand-Mittel in Riniken, Person in Keller, bewusstlos im Heizöltank".

Vor Ort stellte sich folgende Situation:

Der Hauseigentümer eines Einfamilienhauses war mit Revisionsarbeiten in seinem Öltank beschäftigt, als er plötzlich bewusstlos in diesem zusammensackte.

Seine Frau konnte über eine Nachbarin die Einsatzleitstelle 144 benachrichtigen, welche wiederum die Feuerwehr Brugg alarmieren liess.

Im ganzen Gebäude war ein penetranter Geruch wahrnehmbar, welcher aber nicht definiert werden konnte. Zudem war der gesamte Öltank mit Dämpfen geflutet, sodass die Sicht sehr eingeschränkt war.

Der Einsatzleiter befahl umgehend unter Atemschutz die Rettung des Verunfallten auszuführen. Jedoch wurde schnell klar, dass dies nicht so einfach bewerkstelligt werden konnte, da die Tanköffnung für einen voll ausgerüsteten Atemschutz-Geräteträger nicht gross genug war.

Daher entschloss sich der Einsatzleiter, einen Atemschutz-Geräteträger mit einem Selbstrettungsgerät ausgerüstet in den Tank hinabzusteigen zu lassen, um den Verunfallten aus seiner kritischen Lage zu retten. Unter grossen Anstrengungen gelang dies schlussendlich auch.

Der bereits vor Ort angerückte Rettungsdienst des Kantonsspital Baden übernahm den nicht mehr ansprechbaren Patienten zur weiteren Behandlung und Einlieferung ins Kantonsspital Baden.

Gleichzeitig zur Rettung ordnete der Einsatzleiter die Überdrückbelüftung mit einem Elektro-Lüfter an. Mit dem Lüfterstandort, direkt vor den Eingang des Einfamilienhauses, konnten die aus dem Tank entwichenen Dämpfe aus dem Gebäude gedrückt werden.

In einem zweiten Schritt wurde über den rückwärtigen Offizier im Kommandoraum der Feuerwehr, eine auf Tankrevisionen spezialisierte Firma aus der Region aufgeboten, um die Dämpfe aus dem Öltank abzusaugen.

Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Einsatz der Feuerwehr vor Ort abgeschlossen und die benötigten Gerätschaften gereinigt werden.

Dieser Einsatz hat einmal mehr aufgezeigt, dass die Feuerwehr vor Ort die unterschiedlichsten Situationen antrifft und auch auf unkonventionelle, flexible Lösungen von Problemen zurückgreifen muss.

Zum anderen ist auch die Betreuung von Angehörigen ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Es waren 40 Feuerwehrleute im Einsatz und leisteten insgesamt 50 Einsatzstunden. (Marcel Rauber, Einsatzleiter)

Roland Leupi, 12. August 2013