Wieder ist ein Jahr vorbei und das Rettungskorps Brugg lud am 10. Januar 2015 zum „Ripplifrass“ ein, der Rechnungsablage bzw. der Generalversammlung.

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"> FW Brugg: 151. Ripplifrass des Rettungskorps Brugg

151. Ripplifrass des Rettungskorps Brugg

Wieder ist ein Jahr vorbei und das Rettungskorps Brugg lud am 10. Januar 2015 zum „Ripplifrass“ ein, der Rechnungsablage bzw. der Generalversammlung.

(10. Januar 2015)

Bei warmen Temperaturen trafen sich die Mitglieder und Gäste vor dem Salzhaus zum Apéro. Kleine Feuer in Schalen unterstrichen die Abendstimmung, während sich die Eingeladenen angeregt unterhielten. Um 18:30 Uhr ertönte die Musik der Jugendmusik Brugg und rief alle ins Salzhaus zum Essen. Beim traditionellen Rippli mit Kraut spielte die Musik weiter und manch einer erinnerte sich an seine eigene Zeit in der Jugendmusik, als noch hauptsächlich Marschmusik gespielt wurde (heute sei man zum Glück moderner geworden).

Um 20:00 Uhr ertönte die Rottweiler Glocke zum Beginn der Generalversammlung und Korpschef Serge Läderach begrüsste die Anwesenden. Der Appell wurde fast in Rekordzeit durchgeführt und ergab die magische Feuerwehrzahl von 118 Stimmberechtigten. Kurz darauf standen 8 anwesende Feuerwehrleute auf der Bühne, die per Handschlag ins Korps aufgenommen wurden.

Für den Jahresbericht forderte Serge Läderach, auch schon fast traditionell, seinen Vicepräsidenten auf, die Leinwand runter zu drehen. Dieses Jahr schaffte er es mit Bravour, die Kurbelstange weit oben im Gebälk einzuhängen. Mit Bildern unterstützt blickte man ins vergangene Vereinsjahr zurück. Da waren das Freundschaftstreffen in Rottweil, wo der künftige Ort des neuen Magazins der Feuerwehr Rottweil besichtigt wurde, das Bruggerlied, das von Bürgermeister Werner Guhl umgeschrieben wurde, da war das Kränzen mit den vielen eingerüsteten Häusern, die Motorradreise ins Allgäu oder die Korpsreise in die Festung Furggels.

Es folgte der Jahresbericht des Feuerwehr-Kommandanten Andreas Gertsch. Er schaute zurück auf die Einführung des neuen „Reglement Basiswissen“, gab einen Einblick über die neuen Richtlinien des "Handbuch Materialdienst" und den enormen Mehraufwand der damit zusammen hängt. Auch wurde die neue Gruppe "Absturzsicherung" gebildet.

Die Zahl der Einsätze ist etwas zurückgegangen, aber vom Wespennest bis zum Chlorgasunfall war alles dabei. Nach der Pensionierung von Kurt Vogt als Gerätewart, wurde Daniel Bürge als Nachfolger gewählt.

Die Schlussgedanken von Andreas Gertsch widmeten sich dem grossen Zeitaufwand des Hobbys Feuerwehr. Zitat: "Weiss wirklich jeder was Feuerwehr heisst, was Milizsystem heisst, wer für die Erbringung der Leistungsnorm verantwortlich ist und was passiert, wenn der "Freizeit-Club" nicht mehr funktioniert?"

Zum Ende seines Berichtes bedankte sich Andreas Gertsch bei allen für ihren Einsatz und das entgegengebrachte Vertrauen. Er blickte zurück auf 22 Jahre aktiven Dienst mit schönen und auch tragischen Momenten. Er wünschte der neuen Führung der Feuerwehr Brugg unter dem Kommando von Florian Isenring alles Gute, spannende Einsätze, keine Unfälle und viel "Gfreuts".

Beim Traktandum Wahlen wurde der gesamte Rettungskorps Vorstand wiedergewählt. Unterstützung bekommt er neu von Hans Peter Füchslin als Beisitzer.

Nach den Wahlen für verschiedene Ämter waren die Beförderungen, Entlassungen und Ehrungen der Feuerwehr an der Reihe. Im Vordergrund stand die Kommandoübergabe an Florian Isenring.

Im unterhaltsamen 3.Teil wurde die Altersabteilung im Umgang mit dem Feuerwehr-Rollator geschult und die Aktiven zeigten ihre Fitness unter besonderen Bedingungen.

Bis tief in die Nacht liess man den Abend an der Bar und mit Mehlsuppe ausklingen.

Pascale Gautschi, 12. Januar 2015