Hauptübung

Am letzten Freitagabend stand die diesjährige Hauptübung an. Nach einem kleinen Team-Wettbewerb im Feuerwehrhandwerk folgte der gemütliche Teil bei Grill und Getränken.

(17. Juni 2016)

Pünktlich um 19:15 startete die Hauptübung bei schönstem Sonnenschein. Nach der Begrüssung der Gäste und dem üblichen Appell startete auch schon die Übung. Die anwesenden Feuerwehrleute wurden gleichmässig in zwei Gruppen aufgeteilt. Nach kurzer Erläuterung der bevorstehenden Aufgaben, wurde der Wettbewerb gestartet.

Mit höchstem Einsatz rannten die beteiligten zur Aare hinunter. Die beiden TLFs der Gruppen rückten auch schon an. Als erstes musste eine Saugleitung ab dem gefüllten Ausgleichsbecken erstellt werden. Aufgrund der angespannten Lage an der Aare wurde auf ein Ansaugen des Wassers aus dem Fluss verzichtet. Als nächstes musste eine Transportleitung in ein weiteres Ausgleichsbecken erstellt werden. Von diesem aus musste wiederum mit einer Motorspritze der Druck verstärkt werden. Es wurde ein Teilstück gesetzt und ab diesem eine Druckleitung gelegt. Die Aufgabe des Rohrführers war es, einen blauen Tank zu befüllen. Die erste Teilaufgabe war somit erfüllt.

Die zweite Aufgabe wurde auf dem Areal des Bauamts durchgeführt. Nach einem kurzen Sprint waren die AdFs auch schon vor Ort. Mit der mechanischen Anhängeleiter musste ein Fenster an der Rückseite des Magazins, welches zwei Stockwerke oberhalb des Bauamtes ist, erreicht werden. Zum Schluss musste die gesamte Mannschaft über die Leiter in das Magazin klettern. Sieger war jenes Team, welches zuerst komplett vor dem Magazin stand.

Ohne grosse Pause folgte das Retablieren. In kürzester Zeit wurde das Material gemeinsam verräumt. Zurück vor dem Magazin erfolgte die Siegerehrung. Das Team Nummer eins hatte gewonnen. Als Belohnung durften sich die AdF als erstes - natürlich nach den Gästen - für Wurst und Getränke anstellen. Übungsleiter Patrick Vogt gab sportliche fünf Minuten für das Umziehen und Platznehmen in der Fahrzeughalle vor.

Es folgte ein kurzer Rückblick über das vergangene halbe Jahr. Florian Isenring, der Kommandant, berichtete, dass die Feuerwehr Brugg zu 29 Einsätzen mit insgesamt 472 Einsatzstunden gerufen wurde. Dies liegt unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Es folgten die Beförderungen. Sandro Rossi und Falk Bazylak wurden nach bestandenem Gruppenführerkurs zum Korporal ernannt. Der Atemschutzchef Peter Lauper wird aus beruflichen Gründen die Feuerwehr verlassen. Die offizielle Verabschiedung erfolgt natürlich am Ripplifrass. Philipp Strähl wurde nochmals als neuer Stabsoffizier vorgestellt. Es wird eine neue Sanitätsgruppe aufgebaut, welche ab dem 1. Januar 2017 einsatzfähig sein soll. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Partnerschaft mit dem Samariterverein Brugg weiterhin bestehen soll. Zum Schluss richtete Reto Wettstein Grüsse und Dank des Stadtrates aus.

Anschliessend wurde zum gemütlichen Teil der Hauptübung übergegangen. Die Anwesenden wurden mit Würsten vom Grill und kühlen Getränken verpflegt. Noch einige Stunden brannte das Licht im Magazin Stahlrain, wo man sich noch über dieses und jenes unterhielt und zum Schluss gemeinsam aufräumte.

In der Online-Ausgabe der Aargauer Zeitung ist ebenfalls ein Bericht erschienen: Link

Marcel Wiederkehr, 20. Juni 2016