5. Atemschutzübung „Surprise“

Die 5. Atemschutzübung stand unter dem Motto „Surprise“ auf dem Ausbildungsprogramm. Auch das Übungsaufgebot lüftete das Rätsel um die Inhalte der Übung nicht...

(21. August 2017)

Einigen AdFs stand eine leichte Anspannung und Nervosität daher vor Übungsbeginn ins Gesicht geschrieben. Doch blieb ihnen nicht viel Zeit, diesen Gedanken nachzuhängen, da die Übung nach dem selbständigen Einteilen in zwei gleich starke Gruppen sogleich startete.

Nach dem Ausrüsten mit dem geforderten Material sowie dem Verschieben aufs Parkdeck galt es, unter Zeitdruck die Ausrüstung einsatzbereit anzuziehen, was von der Übungsleitung mit strengen Blicken kontrolliert wurde. Die gesamte Mannschaft erledigte diese jedoch ohne Fehler in zügigem Tempo.

Anschliessend galt es, in Einzelarbeit, je ein Schlauchpaket über zwei Stöcke hinauf und hinunter zu transportieren. Nach dieser Aufwärmphase war beim Mülimatt-Steg Teamarbeit gefragt. Die zwei Gruppen mussten je 5 Sandsäcke auf einem Rettungstuch über den Steg transportieren. Diese Aufgabe erforderte einiges an Muskelstärke von den AdFs.

Am anderen Ende der Brücke folgte eine weitere Aufgabe, die nun aber vor allem Kopfarbeit verlangte. Es wurde getestet, ob die ASGt den Mastwurf sowie eine Karabinerbremse mit der eigenen Bandschlinge korrekt ausführen können. Pro Fehler musste die Gruppe für den Rest der Übung einen Sandsack mehr mittragen, was dazu führte, dass die beiden Gruppen nun nicht mehr der gleichen Belastung ausgesetzt waren, da sich auf den beiden Seiten nicht die gleiche Anzahl Strafpunkte kumulierte. 

Die letzte Aufgabe vor einer kurzen Pause bestand darin, einen Holzstrunk durch Hammerschläge 5 Meter weit zu transportieren. 

Nach einigen Schlucken Wasser und dem Wechsel der Flaschen ging es weiter. Nun spürten die AdFs die zuvor begangenen Fehler besonders deutlich, mussten sie doch pro Gruppe 5 Sandsäcke plus die erhaltenen Strafpunkte in Form weiterer Sandsäcke über eine bestimmte Strecke mittransportieren, was einige an den Rand ihrer physischen Leistungsfähigkeit brachte.

Mit Kübelspritze mussten nun Kessel mit Wasser gefüllt werden, wofür aber zuerst das Wasser vom Hydranten an den vordefinierten Standort der Spritzen getragen werden musste. Zum Abschluss der Übung wurde der Puls der AdFs beim Ziehen eines Pneus über eine Strecke von 100 Metern nochmals in die Höhe gejagt, bevor es im Magazin ans Retablieren des Materials ging. 

Es war toll zu sehen, wie die Mannschaft als Team agierte und jeder einzelne AdF an seine persönliche Leistungsgrenze ging.

Seraina Heid, 01. September 2017